Der Duisburger Innenhafen ist ein Musterbeispiel für den erfolgreichen Strukturwandel im Ruhrgebiet. Das einstige Duisburger Handelsareal lag seit Ende der 1960er Jahre jahrzehntelang brach. Erst 1994 entdeckte der britische Architekt Lord Norman Foster das Potential des nordöstlich von der Duisburger Innenstadt gelegenen Innenhafens. Der renommierte Architekt entwickelte den sogenannten Masterplan Duisburg und leitete hiermit den Wideraufstieg Duisburgs ein.
Heute hat sich das Wasserrevier am Innenhafen zu einem Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit verbindet. Urbane Büros-, Kultur-, Restaurants-, Kneipen- und Wohnungen gepaart mit dem freien Blick auf das Hafenbecken machen den Innenhafen zu einem beliebten Bürostandort und Ausflugsort. Zahlreiche Unternehmen haben sich hier in architektonisch wertvollen, modernen Bürogebäuden niedergelassen. Heute ist der Innenhafen zudem ein Industriedenkmal und Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.
Unweit der Innenstadt findet man hier zudem ein interessantes Angebot an Wohnungen nach holländischem Vorbild. Die bis zu 200 qm großen Wohnungen sind für einen Kaufpreis ab € 2000,- pro Quadratmeter zu haben. Mietwohnungen von Norman Foster bereits ab günstigen 6 € / qm. Trotz des für Duisburger Verhältnisse hohem Preisniveaus ist das Angebot an Wohnraum knapp.
Für den größtenteils unveränderten Westen des Innenhafens, der unmittelbar an die Altstadt grenzt, hat das Architekturbüro Foster mittlerweile eine ähnliche Umwandlung konzipiert. So sollen am äußersten Ostrand des Innenhafens Nahe der Küppersmühle ein weiteres Neubaugebiet und auf der Rückseite der Bürogebäude am Nordufer eine Parkanlage entstehen.
Die Preise für Eigentumswohnungen liegen im Innenhafenviertel durchschnittlich zwischen € 1.800,- und € 2.500,- je Quadratmeter Wohnfläche. Mietwohnungen werde bereits ab € 6,- bis € 9,- je Quadratmeter angeboten.
