Im Stadtteil Eppinghofen entfaltet sich das Naturschutzgebiet Rheinaue. Der Stadtteil gehörte früher teilweise zu Walsum (heute ein Stadtteil von Duisburg) und teilweise zu Voerde. Erst 1975 wurde Eppinghofen nach Dinslaken eingemeindet.
Der idyllische Ort liegt direkt am Rhein und an der Emschermündung. Als besonders sehenswerter Ort ist mit seinen Rheinauen und Biergärten der Ortsteil Stapp hervorzuheben. Hier mündet seit 1949 die Emscher in den Rhein. In einem groß angelegten Renaturalisierungsprojekt soll die Emschermündung in den nächsten Jahren in eine Auenlandschaft umgebaut werden. In diesem Zusammenhang wird sich die Mündung der Emscher weiter Richtung Norden verlagern.
Der tolle Ausblick und die ungestörte Lage hat in Eppinghofen seit den 1990er Jahren zu einem regelrechten kleinen Bau-Boom geführt. Heute prägen viele Doppelhäuser und einige Mehrfamilienhäuser den Stadtteil.
Vereinzelt finden sich Villen mit großen Grundstücken in direkter Rheinnähe. Die herrschaftlichen und großzügigen Häuser sind vornehmlich ein Relikt aus der Gründerzeit und Jugendstilepoche.
Die Infrastruktur ist aufgrund der abgeschiedenen Lage recht dürftig. Für Einkäufe des täglichen Bedarfs und Arztbesuche muss das Fahrzeug bemüht werden. Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist über Bus realisiert.
Das Preisgefüge geht in Eppinghofen je nach Lage und Objektart weit auseinander: Eine der alten Villen mit großen Grundstück kann hier bis zu einer Million Euro kosten. Gebrauchte Reihenhäuser sind je nach Lage und Ausstattung bereits ab € 150.000,- bis zu € 200.000,- zu haben. Das Einfamilienhaus aus dem Bestand kostet durchschnittlich zwischen € 200.000,- und € 380.000,-. Im Erstbezug werden zwischen € 200.000,- und € 260.000,- fällig. Eigentumswohnungen werden ab € 1.200,- bis zu € 1.700,- pro Quadratmeter angeboten. Im Erstbezug zwischen € 1.600,- und € 2.400,-. Die Mieten liegen zwischen € 5,- und € 7,- / qm.
