Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das „Ehrenfeld“ eine kaum erschlossene Wald- und Wiesenlandschaft mit wenigen Häusern. Ab 1905 wurde das Feld nach und nach erschlossen.
Das heutige Viertel des Bochumer Stadtteils Wiemelhausen ist nach der Vorlage des gleichnamigen Kölner Stadtteils im 19. Jahrhundert erschaffen worden. Der Platz und die hiervon abgehende, sternförmige Struktur der Straßen ist auch heute noch in Form des Verteilerkreis Romanus- Platz und der Königsallee erhalten geblieben.
Heute ist das Viertel am Rande der Innenstadt eine der besten Adressen der Stadt. Geprägt durch seine Nähe und kurzen Wege zur Bochumer Innenstadt beherbergt das Viertel eine Vielzahl an zentralen Einrichtungen u.a. das Schauspielhaus, das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, das Bergmannsheil, die Hauptverwaltung der Bogestra, das Finanzamt Bochum-Süd, die Bundesknappschaft, das Arbeitsamt der Stadt Bochum sowie eine Filiale der Landeszentralbank.
Der Stadtteil verfügt über mehre Parks und Grünflächen. Die gute Wohnlage und kurzen Wege zur Innenstadt sind nicht nur für postfamiliäre Paare und Senioren interessant. Restaurierte Altbauten, freistehende Einfamilienhäuser und modernisierte Altbauwohnungen machen den Charme des Viertels aus. Das Immobilienangebot ist leider aufgrund der guten Lage nur mäßig und wird zudem meist „Off-Market“ gehandelt.
Das freistehende Eigenheim aus dem Bestand kostet in Ehrenfeld zwischen € 400.000,- und € 700.000,-. Ein Reihenhaus wird zwischen € 180.000,- und € 260.000,- gehandelt. Modernisierte Altbauwohnungen kosten zwischen € 1.000,- und € 2.500,- / qm. Die Mieten liegen zwischen € 5,- und € 7,- / qm zzgl. Nebenkosten.
